Dienstag, 18. Dezember 2012

[Kunst-Ausstellung] Jahresendzeitstimmung

Über den Museen liegt Schnee...

und die Welt wird wohl zu diesem Jahreswechsel wieder nicht untergehen. Dass sich allerdings das Jahr dem Ende zuneigt, ist unschwer aus den Newslettern der Frankfurter Museen herauszulesen. Für Ende Januar / Anfang Februar werden bereits die nächsten Ausstellungseröffnungen angekündigt.

Die Schirn Kunsthalle setzt ab Mitte Februar 2013 auf Yoko Ono. Half- a- wind show. Eine Retrospektive. Yoko Ono wird als "eine der einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit" u.a. mit mehreren großen Installationen präsentiert werden. "Show" und Schirn - da wird sicher einiges geboten.

Im historischen Rückwärtsgang pirscht sich das Städel Museum durch den dunklen Wald der Romantik zur Schönheit und Revolution des Klassizismus. In ca. 100 Ausstellungsstücken werden uns neben Werken u.a. von Ingres, Canova und Thorvaldsen auch alte Bekannte, wie Füssli und Schinkel, begegnen. Wie sich zeitgenössische Motive in die an antiken Vorbildern orientierten Darstellungen mischen, wollen die Kuratorinnen aufzeigen. Da darf auch Ariadne wieder ohne Pop auf ihrem Panther reiten :)

Das Liebieghaus geht nach der Koons-Pause im Wortsinne Zurück zur Klassik. Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann will unseren verfälschten Blick auf griechische Kunst und Kultur erhellen. Zahlreiche Leihgaben aus internationalen Sammlungen sollen dazu beitragen - Neufunde und neue Rekonstruktionen eingeschlossen. Back to the roots :)

Sehr zeitgenössisch eröffnet das Museum für Moderne Kunst bereits Ende Januar 2013 mit der modularen Installation "unidisplay" mit Soundkammer "uni(psycho)acoustic" von Carsten Nicolai sowie Texten und Fotografien, in denen sich die Documenta-Künstlerin Andrea Büttner mit dem Thema Armut beschäftigt.  

Während sich das Weltkulturenmuseum weiterhin in Trading Style hüllt, hält heimlich im Green Room STEALTH ARCHITECTURE mit Arbeiten von Städel-Schülern Einzug. Das Architekturmuseum reist mit uns im Frühjahr 2013 zu den deutschen Stätten des UNESCO WELTERBEs und baut zukunftsträchtig Architektur für Generationen. Im Kindermuseum bricht ab 24. Februar 2013 ein verdächtiges Fieber aus. Sammeln, Ordnen, Forschen, (Auf-)Bewahren und Präsentieren - Sammelfieber. Ein Thema, das bestimmt nicht nur junge Sammler neugierig macht :)

Ende Februar 2013 wird sich herausgestellt haben, ob das Museum für Kommunikation den Wettlauf mit der Zeit gewonnen hat. Denn im März beginnen Glücksfälle - Störfälle das Gefüge der Kommunikation zwischen harmonischem, internationalem Miteinander, "Eskalationsschraube" und "Kulturschock" zu bereichern / zerstören. 

Bis dahin: Ein Hongi und ein herzliches "Kia Ora".

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